Degenerative Gelenkerkrankungen werden als Arthrose oder als Abnutzungserscheinungen an den Gelenken bezeichnet.
Mit zunehmendem Alter sinkt das Molekulargewicht der Hyaluronsäure-Moleküle, das die Elastizität der Gelenkschmiere und des Knorpels maßgeblich beeinflusst. Gleichzeitig sinkt der Wassergehalt, und die Gelenke werden nicht mehr so gut vor mechanischer Überlastung geschützt. Die ehemals spiegelglatte Oberfläche des Knorpels wird rauh. Wenn der nicht mehr ganz glatte Knorpel an seinem Gegenspieler auf der anderen Seite des Gelenks reibt, können sich kleine Knorpelpartikel loslösen. So werden die Knorpel direkt geschädigt - im Extremfall bis zum vollständigen Abbau der Knorpelschicht. Dann reiben die beiden Knochenenden bei Bewegung direkt aufeinander.
Die Folgen der Arthrose sind nur zu gut bekannt:
- Schmerzen
- Entzündungsschübe
- Verdickung und Verformung der Gelenke
- Beginnende Versteifung der Gelenke
Als Ursachen für die Arthrose kommen in Betracht:
- Fehlerhafte Gelenkstellungen
- Funktionelle Überbelastung
- Vererbung
- Ernährungsstörung
- Konstitutionelle Schwäche des Knorpels
- Starke Beanspruchung von der Jugend an
- Hormonelle Einflüsse
- Rassespezifisch
Zu den häufigsten Arthroseerkrankungen gehören:
- Hufrolle (Pferd)
- Spat (Pferd)
- Folgen der Hüftgelenksdysplasie HD (Hund)
- Folgen der Ellbogendysplasie ED (Hund)
- Gonathrose (Hund, Pferd)
- Schale (Pferd)
Um die Schmerzen zu lindern und eine weitere Degeneration zu hemmen kann der Tierheilpraktiker folgende Therapien wirkungsvoll und ohne Nebenwirkungen einsetzen:
Akupunktur
Die Akupunkturtherapie nimmt den Schmerz und regt die Selbstheilungskräfte an.
Blutegeltherapie
Die Blutegeltherapie wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, abschwellend und sorgt für eine Verbesserung der Durchblutung.
Kräutertherapie:
Die Kräutertherapie wirkt ebenfalls entzündungshemmend, schmerzstillend und durchblutungsfördernd. Zudem ist sie knorpelschützend und muskelentspannend.
Antihomotoxische Therapie:
Homotoxine sind Giftstoffe die dem Körper schaden, also Krankheiten verursachen welche entweder von außen oder aus dem eigenen Körper zu geführt werden. Durch diese Gifte entsteht ein Ungleichgewicht im Körper der darauf mit Krankheit reagiert. Die Antihomotoxische Therapie ist darauf ausgerichtet die körpereigene Abwehr zu stimulieren. Der Körper wird zur Entgiftung angeregt und somit zur Ausscheidung dieser Gifte.
Homöopathie:
regt die körpereigenen Abwehrkräfte an und unterstützt so den Körper bei der Heilung.
Lasertherapie:
Die Lasertherapie regeneriert das Gewebe, regt den Stoffwechsel an und steigert die Durchblutung.