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Eigenblut-Therapie

Die eigentliche Eigenblut-Therapie bewirkt eine unspezifische Stimulierung des Immunsystems. Bei ihr wird entnommenes venöses Blut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurückgespritzt.

Da das Blut des Patienten seine körpereigene Information über durchgemachte Krankheiten enthält, gibt man das Eigenblut zur Mobilisierung der körpereigenen Immunkräfte. Das eigene Blut wird entnommen und unmittelbar danach als eine Art Fremdkörper intramuskulär wieder injiziert. Die Folge ist eine sofortige Aktivierung des Immunsystems.

Soll die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie gesteigert werden, kann man dem Blut homöopathisch aufbereitete Präparate hinzusetzen. Bei anderen Varianten der Eigenbluttherapie wird das Blut nach homöopathischen Regeln potenziert (Dr. Immhäuser) oder nach der Auto-Sanguis Stufenkur (Reckeweg) angewendet.

 

Indikationen:

Allergien
Appetitlosigkeit
Durchfall
Erschöpfungszustände
Hauterkrankungen
Immunschwäche
Leistungsschwäche

Depressive Zustände

 

Kontraindikation:

Fieber

Autoimmunerkrankungen

 

 

Die Gegensensibilisierung

Die Gegensensibilisierung wurde von Prof. Dr. Karl Theurer zur Behandlung von allergischen sowie autoaggressiven Erkrankungen entwickelt.

Bei einer Allergie geschieht folgendes:

Ein allergieauslösender Stoff (=Antigen) dringt in den Körper ein. Der Körper bildet Antikörper (IgE) gegen dieses Antigen. Beim nächsten Kontakt werden in einer überschiessenden Reaktion Unmengen an Antikörpern (IgE) ausgeschüttet, die dann die jeweiligen Krankheitsbilder verursachen.

Bei dem Verfahren der Gegensensibilisierung nach Theurer wird dem Patient Blut entnommen, welches in einem speziellen Verfahren aufbereitet wird. Das "Medikament" (speziell aufbereitetes Eigenblut) bekommt das Tier dann in mehreren Sitzungen zurück gespritzt.

 

Wie wirkt das?

Es werden sozusagen Gegen-Antikörper gegen den Antikörper (IgE) gebildet. Der Anti-Antikörper (IgG) blockiert dann die überschiessenden Reaktionen des IgE im Körper.

Der große Vorteil: Die lange, teure und oft erfolglose Suche nach dem richtigen "Allergen" entfällt.

Diese Therapie erfolgt im hochakuten Zustand, bei Vorhandensein möglichst vieler Antikörper, also wenn die Allergie ausgebrochen ist.

 

 

Der Aderlass

In früheren Zeiten hatte der Aderlass ein großes Ansehen als Heilmittel bei vielen Krankheiten, zu Beginn des 19.ten Jahrhunderts wurde diese Therapieform jedoch als primitiv abgewertet. Sie hat sich aber in den letzten Jahren weitgehend rehabilitiert und heute wird der Aderlass wieder erfolgreich in der Human- sowie Veterinärmedizin von Ärzten und Heilpraktikern angewendet, ganz speziell in der Pferdeheilkunde.

 

Seine Wirkung:

Verdünnt das Blut und verbessert dadurch seine Fließeigenschaft

Reinigt das Blut von "schlechten Säften" (antidyskratische Wirkung)

Anregung zur Bildung neuer roter Blutkörperchen

Entstaut und entgiftet das Gewebe (antiphlogistische Wirkung)

Förderung der Sauerstoffverbrennung

Unterbrechung des anaeroben Stoffwechsels (Laktate, saure Metaboliten können abgebaut werden)

 

 

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Jacqueline Künstler , Tierheilpraktikerin ( ATM )  | info@tiernaturheilpraxis-pferde.de